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BPM — die Fortsetzung
Der Nutzen von analytischen BPM-Werkzeugen liegt neben der Dokumentation in der Analyse der Prozesslandschaft einer Unternehmung. Nur wer seine Prozesse kennt ist in der Lage die notwendigen Schlüsse zu ziehen um sie in Bezug auf Qualität, Kosten und Durchlaufzeit zu optimieren und darauf basierend Ressourcen zu planen und gezielt einzusetzen. Verschiedene am Markt verfügbare analytische BPM Softwareprodukte wurden mit unterschiedlichem Zielfokus für unterschiedliche Unternehmensanforderungen erstellt.Die Erfahrung vieler Projekte hat d gezeigt, dass Dokumentation (mit der entsprechenden Darstellung und Möglichkeit zur Kommentierung) und Analyse wichtige Schritte darstellen. Die Resultate einer eingehenden Analyse der Prozesslandschaft einer Unternehmung ergibt dabei zuweilen überraschende Ergebnisse. Diese Ergebnisse müssen aber zu einer Veränderung der Organisation führen. Es reicht nicht zu wissen, dass etwas suboptimal läuft — es ist notwendig eine Verbesserung gezielt herbeizuführen.
Hier scheitern Organisatoren und Prozessmanager oft an der Beharrlichkeit der Organisation. Mitarbeiter sind sich daran gewöhnt Dinge auf eine bestimmte Art zu tun und selbst beim besten Willen aller Beteiligten entwickeln sich Prozessverbesserung, sobald das Augenmerk nicht mehr auf ihnen liegt, oft wieder zurück in den Zustand vor der Optimierung.
Um sicherzustellen dass Prozesse so gelebt werden, wie es den Erfordernissen einer Organisation entspricht ist es hilfreich den Mitarbeitern entsprechende Leitplanken an die Hand zu geben die sicherstellen, dass die Prozesse optimiert ablaufen. Das einfache Vorhandensein einer Dokumentation reicht dazu oft nicht. Optimierte Prozesse müssen mit Informatik-Mitteln umgesetzt werden. Dies leisten BPM/Workflow-Lösungen welche Prozesse abbilden und dabei sowohl die User-Schnittstelle in Form von Bildschirmmasken wie auch die Applikationsintegration in die bestehende Softwarelandschaft sicherstellt.
Aufgaben werden in die Aufgabenlisten der Beteiligten eingestellt, alle benötigten Daten werden zum richtigen Zeitpunkt in einer Maske dargestellt, welche auch Eingaben entgegennimmt und anschliessend in den bestehenden Softwaresystemen verarbeitet. Der Wechsel zwischen verschiedenen Clients entfällt für den Mitarbeiter und durch eine mitlaufende Prozessüberwachung besteht die Möglichkeit aus realen Prozessdaten weitere Schlüsse für die Umsetzung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) zu ziehen.
Erst wenn somit sichergestellt wird, dass der User in der Ausführung des Prozesses optimal unterstützt wird kann auch sichergestellt werden, dass durch eine entsprechend hohe Userakzeptanz der optimierte Prozess auch tatsächlich „zum Leben erweckt“ wird.


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