Archive for March, 2008:
Genial einfach — einfach genial
Stellen sie sich den Prozess in einer grösseren Unternehmung vor: ein neuer Geschäftsführer übernimmt das Ruder oder das Firmenlogo wurde überarbeitet, vielleicht zieht die Firma auch um. Das ist ansich schon ein Kraftakt für eine Firma die ganzen Folgekosten und Folgeaufwände aber erkennt man nur dann, wenn man so etwas einmal miterlebt hat.
In der Firma gibt es je nach der Anzahl der Mitarbeiter tausende von Word-Vorlagen. Eine für Mahnschreiben, eine für Prospektversand, eine Absage für Bewerber… und sehr oft ist es ja nicht nur eine, verschiedene Mitarbeiter haben unterschiedliche Vorlagen mit unterschiedlichen Kontaktvermerken oft noch in unterschiedlichen Sprachen und für unterschiedliche Drucker. Soll ein Schreiben als Anhang für ein E-Mail verwendet werden muss der Briefkopf möglichst farbig mit ins pdf integriert werden, wird auf dem grossen Printer mit dem Firmenpapier ausgedruckt darf kein Logo mit ausgedruckt werden und wenn auf einem Schwarzweiss — Drucker ausgedruckt wird sollte das Logo möglichst in einer dafür optimierten Form eingedruckt werden. Ändert sich nun etwas, was auf allen diesen Papieren vorgehalten werden müsste, wie beispielsweise die Absenderadresse oder der Name des CEO dann bedeutet dies einen riesigen Aufwand und es kann nur bedingt sichergestellt werden, dass die Änderung in allen Vorlagen auch wirklich vorgenommen wird.
Ein falscher Geschäftsführer auf dem Briefpapier mag ja ärgerlich sein, befinden wir uns aber im öffentlichen Umfeld wo beispielsweise im Rahmen von Verfügungen der aktuelle Gesetzestext der Rechtsbelehrung in einen Entscheid mit eingedruckt werden muss. Ist der Schritt zur Wichtigkeit getan. Ein fiormal falscher Bescheid ist anfechtbar und in vielen Fällen schlichtweg ungültig. Hat sich nun ein Paragraph in einem Dokument basierend auf neuer Gesetzgebung geändert und Bescheide werden mit alten Inhalten versandt bedeutet dies im „schlimmsten Falle“, dass Entscheide ungültig sind und sich Gerichte damit befassen müssen.
Denkt man in Prozessen, so ist der Fall ansich einfach. Es wird einfach ein Prozess aufgesetzt der alle Mitarbeiter informiert, welche Anpassungen an den Vorlagen zu machen sind, diese bestätigen den Vollzug zurück und in der „besten aller möglichen Welten“ ist das Problem gelöst. Allerdings nur in der. Was dabei nicht ausser Acht gelassen werden darf ist, dass damit jeder Mitarbeiter einer Unternehmung, welcher eigene Vorlagen benutzt Zeit darauf verwendet hat diese alle anzupassen. Die dabei entstehenden Fehler kann man sich vorstellen.
Hier ist es sinnvoll, wenn man, auch in einem BPMblog, einmal das Denken in Prozessen beiseite lässt und die Phantasie einschaltet. Was wäre denn das Ziel? Ziel wäre doch, dass eine entsprechende Anpassung genau an EINEM Ort von EINER Person vorgenommen werden würde und diese dann auf alle Vorlagen bei allen Mitarbeitern in allen Sprachen Auswirkungen hätte — und das nur in denen, wo dies auch sinnvoll und notwendig ist.
Heureka! Ich habe die Software, welche genau das macht, an der Cebit 2008 gefunden. Officeatwork ist ein Produkt einer kleinen, aber feinen schweizerischen Softwareschmiede, die genau dies Problem löst. Ich bin begeistert und masslos überrascht, dass dies eine kleine schweizer Firma erfinden musste, weil eine grosse amerikanische die mit dem Buchstaben „M“ beginnt dazu nicht in der Lage war…
Die Lösung wird mit einer Online-Demo unter http://www.officeatwork.ch/pages/products/de_onlinedemos.html dargestellt. Sie kann das beschriebene übrigens nicht nur mit Word sondern auch mit Powerpoint.
Lassen Sie mich Ihre Eindrücke wissen. Ich freue mich auf Ihr Feedback.


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