Archive for October, 2007:

Sun, October 14th, 2007

Kommunale 2007 in Nürnberg

Nein, wirk­lich, die Kom­mu­nale in Nürn­berg ist wirk­lich keine BPM-Ausstellung. Da stand das neue Feu­er­wehr­auto neben dem Bera­tungs­un­ter­neh­men für Dop­pik. Als Aus­län­der habe ich hier wirk­lich gelernt, dass Bier in Bay­ern ein Grund­nah­rungs­mit­tel ist.

Kommunale 2007

Trotz­dem — auch aus BPM-Sicht eine inter­es­sante Messe. Am Stand der Ver­ei­ni­gung der Bay­ri­schen Wirt­schaft stand unter dem Titel die Mus­ter­ver­wal­tung auch die Firma GZVL (Gesell­schaft für zukunfts­wei­sende Ver­wal­tungs­lö­sun­gen) mit einem hoch inter­es­san­ten Ansatz:

Die Grund­über­le­gung des Ansat­zes ist pra­xis­ge­trie­ben. Es geht dabei darum, Kom­mu­nen die geeig­ne­ten Software-Hilfsmittel und ein Coa­ching anzu­bie­ten um ihnen die Mög­lich­keit zu geben ihre eige­nen Pro­zesse nicht nur zu opti­mie­ren son­dern anschlies­send auch in Soft­ware umzu­set­zen. Dabei wird von den Ist-Prozessen aus­ge­gan­gen, wel­che mit Hilfe einer BPM-Lösung, wel­che spe­zi­ell für die Bedürf­nisse einer Ver­wal­tung aus­ge­legt ist, auf­ge­nom­men wer­den. Orga­ni­sa­ti­ons­ver­ant­wort­li­che in der Gemeinde sol­len dies nach nur 2 Stun­den Trai­ning schon selbst kön­nen. Durch die Unter­stüt­zung von Coa­ches, wel­che zum einen die ein­ge­setzte Soft­ware und ande­rer­seits das Thema „Ver­wal­tungs­pro­zesse“ beherr­schen kön­nen Unsi­cher­hei­ten schnell beho­ben werden.

Wie­derum im Coa­chin­gan­satz wer­den die Pro­zesse anschei­nend opti­miert. Dabei kön­nen ver­schie­dene Anspruchs­trä­ger von Daten­schutz über Rechts­dienst, Frau­en­be­auf­tragte, Per­so­nal­ver­tre­tung etc. schon wäh­rend der Opti­mie­rung Kom­men­tare hin­ter­le­gen und so früh­zei­tig mit­hel­fen, die Pro­zess­um­set­zung in die rich­ti­gen Bah­nen zu lenken.

Der Ansatz geht hier aber wei­ter. Die Fach­ab­tei­lung zeich­net nicht nur Pro­zess­flüsse, son­dern kann auch direkt Rol­len, ein­be­zo­gene IT-Ressourcen, benö­tigte Daten­fel­der u.v.a. ein­tra­gen. Wird anschlies­send der so erstellte Pro­zess expor­tiert und in einer Prozessautomations-Software (man könnte ver­ein­fa­chend auch Work­flow Engine sagen) „zum Leben erweckt“ — also in aus­führ­bare Appli­ka­tion über­führt, so wird nicht nur ein Pro­zess­fluss über­nom­men, son­dern es wer­den zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen wie Daten­mo­dell, Rol­len­kon­zept etc. auch direkt wei­ter­ver­wer­tet. Für den Pro­gram­mie­rer ergibt sich damit der Vor­teil, dass er nicht raten muss, son­dern anhand von kla­ren Vor­ga­ben sehr schnell Pro­zess­ap­pli­ka­tio­nen gestal­ten kann. Dies indem er einer­seits mit einem inte­grier­ten Webe­ditor das User­In­ter­face, ande­rer­seits mit Pro­gramm­an­bin­dun­gen via Web­ser­vice, SOAP, APIs, JDBC/ODBC und vie­len wei­te­ren Schnitt­stel­len die beste­hende Soft­ware­land­schaft integriert.

Dies also mein per­sön­li­ches High­light von der Kommunale.

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Sat, October 13th, 2007

Content gesucht

Liebe Leser… bis­her ist dies Forum so eine Art „Selbst­ge­spräch“. Ich schreibe hier meine Ideen, Ein­drü­cke, Gedan­ken zum Thema BPM… , das macht zwar Spass — ist aber doch nicht das Ziel. Gesucht ist hier die Dis­kus­sion, gewollt sind abwei­chende Mei­nun­gen etc.

Ent­spre­chend lade ich alle Leser ein, die inhalt­lich etwas zum Thema bei­tra­gen kön­nen sich zu regis­trie­ren und selbst Kom­men­tare oder auch ganze Arti­kel zu verfassen.

Aus­ser­dem: Ich möchte ab Novem­ber eine Rubik „Pro­dukte“ dar­stel­len. Dazu bin ich dank­bar, wenn mir ver­schie­dene Anbie­ter ihre aktu­el­len Pro­spekte, Bro­schü­ren etc. zum Thema BPM / Worflow / EAI — Soft­ware zur Ver­fü­gung stel­len. Selbst­ver­ständ­lich ist das Ganze kostenlos!

Regis­trie­ren Sie sich oder schrei­ben Sie an bpm­blog (at) bpmblog.ch

Alle For­men von Input sind mir herz­lich willkommen

Bis bald

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Fri, October 12th, 2007

Zwei Welten verschmelzen — SOA-Architekturen und Geschäftsprozess-Management

Um zu ver­ste­hen, was SOA-Architekturen für eine Firma als Anspruchs­trä­ger einer­seits und die Software-Entwicklung ande­rer­seits bedeu­ten, ist es hilf­reich, wenn wir uns an die Erfah­rungs­welt unse­rer Kind­heit erin­nern: Wenn wir eine Land­schaft bauen woll­ten, gab es ver­schie­dene Ansätze. Als Erwach­sene kön­nen wir uns dar­un­ter auch IT-Landschaften vorstellen…

Den gan­zen Arti­kel kön­nen Sie im Midrange Maga­zin 10/2007 oder hier lesen:

Zwei Wel­ten ver­schmel­zen — Teil 1
Zwei Wel­ten ver­schmel­zen — Teil 2

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